Bocuse d’Or Suisse 2018 – Präsentation der Kandidaten

Bocuse d’Or Suisse 2018 – Präsentation der Kandidaten
11 octobre 2017 Romain Wanner

Vier Kandidaten treten gegeneinander an, um die Schweiz zu vertreten

Im Rahmen der Sirha empfängt Genf am 22. Januar 2018 die Schweizer Selektion für den Bocuse d’Or. In Aussicht steht ein Platz für das europäische Finale in Turin. Vier Kandidaten wurden anhand ihres Dossiers ausgewählt. In einem kulinarischen Wettkampf, der fünf Stunden und vierzig Minuten dauert, kochen sie um das Finalticket.

Das Niveau der Schweizer Ausscheidung des Bocuse d’Or ist auch dieses Jahr sehr hoch. Jeder der vier Kandidaten hat fünf Stunden und vierzig Minuten Zeit, um anlässlich der Sirha in Palexpo, am 22. Januar, zwei Gerichte für zwölf Personen zuzubereiten und zu servieren.

Das müssen sie zubereiten:
ein Fischteller, bestehend aus zwei Stören und Krevetten 16/20 (16 bis 20 Stück pro Kilo), mit Garnituren nach Wahl.

sowie:
ein Fleischgericht, bestehend aus einem Lammrücken und einer oder zwei Lammschultern, mit mindestens drei Garnituren nach Wahl, angerichtet auf einer Platte.

Der Wettbewerb findet dieses Jahr unter der Aufsicht von Jean-Michel Martin, Chef des Wettbewerbs und Franck Giovannini, Bocuse de Bronze-Gewinner 2007 und Präsident der Schweizerischen Akademie des Bocuse d’Or statt.

Jeder Kandidat wählt seinen Commis, der höchstens 21 Jahre alt sein darf. Der Küchengehilfe begleitet im Normalfall den Kandidaten auch bei den internationalen Etappen.

Über den Bocuse d’Or:

Der Bocuse d’Or wurde 1987 durch Paul Bocuse begründet. Damals ist der Chef – und dies bereits seit 22 Jahren – mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet. Der Gastronomie-Papst kreierte zeitlose Gerichte wie Meerbarbe auf Kartoffelschuppen oder schwarze Trüffelsuppe VGE. Mit 61 Jahren hätte er sich ruhig eine Auszeit gönnen dürfen. Doch dies war nicht in seinem Sinne. Denn Paul Bocuse hatte eine andere Idee im Kopf: die Gründung eines internationalen Wettbewerbs. Dieser sollte Disziplin, Know-how und Qualität vereinen, allerdings in einem festlichen Rahmen ausgetragen werden, sportlich, jung und modern sein. Der Bocuse d’Or wurde geboren! Seit der ersten Durchführung bedeutet der Event viel mehr als ein einfacher Wettbewerb. Und auch dreissig Jahre später ist eine Teilnahme nach wie vor ein absolutes Ziel, ein Mount Everest, den Köche weltweit bezwingen möchten. Doch nur wenige Chefs erreichen den Gipfel. Seit 1987, und nach 15 Veranstaltungen, schafften es 15 Pionierteams – Chef, Commis, Coach, Präsident – ganz nach oben. Doch Tausende versuchten sich im Abenteuer. Sie nahmen an nationalen- und kontinentalen Ausscheidungen, oder am grossen Finale in Lyon teil, das alle zwei Jahre, in den ungeraden Jahren, im Rahmen der Sirha stattfindet.

Über den Bocuse d’Or Suisse:

Ab der ersten Durchführung des Bocuse d’Or mondial wurde auf Schweizer Ebene eine nationale Ausscheidung organisiert. Frédy Girardet und Hans Stücki kümmerten sich 1986 um deren Ausrichtung. Seither vertraten zwölf Köche an diesem Wettbewerb die Schweiz. 2007 wurde die Schweizer Akademie des Bocuse d’Or ins Leben gerufen. Sie hat zum Ziel, junge Köche zu einer Teilnahme an kulinarischen Wettbewerben anzuregen, sie dabei zu unterstützen, und sie zu begleiten. Die Schweizer Akademie des Bocuse d’Or, um Präsident Franck Giovannini, Chef im Restaurant l’Hôtel de Ville Benoît Violier in Crissier und Bocuse de Bronze-Gewinner 2007, organisiert auch Kochwettbewerbe wie den Bocuse d’Or Schweiz, die nationale Ausscheidung des Bocuse d’Or, aber auch die Swiss Finger Food Trophy, ein Wettbewerb, der Köche, Patissiers, Bäcker und Confiseure rund um das Trendthema Appetithäppchen vereint.

Der Bocuse d’Or Schweiz ist ein nationaler Wettbewerb, der alle Landesteile und Chefs von gestern, heute und morgen vereint, sowie die Verbände und alle Gastronomiefachleute zusammenbringt.

Über die Sirha Genf:

Die Schweizer Bocuse d’Or Ausscheidung findet wie gewohnt anlässlich der Sirha in Genf statt.

Vom 21. bis 23. Januar 2018 vereint die Sirha Genf Fachleute der Gastronomie und der Hotellerie rund um ein vielseitiges Angebot, das von der Ausstattung über Produkte bis hin zum Service reicht. Der Zugang zur Regionalmesse gestaltet sich einfach und schnell; die Sirha entwickelte sich zu einem bevorzugten Treffpunkt der Region. Dank dem abwechslungsreichen Programm und hochspannenden Events, wie die Schweizer Selektion des Bocuse d’Or, ist die Messe DER absolute Treffpunkt für Chefs und Talente.

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